Undine

Theatermusik zu einem Hörmärchen nach einer Geschichte von Friedrich de la Motte Fouqué

»Wunderlieblich!«.... »,Hinreissend!« urteilten Zeitgenossen wie Goethe und Heine über die Erzählung Fouqués, die mit ihrem Erscheinen 1811 außerordentliche Berühmtheit erlangte und seitdem immer wieder als Grundlage für wichtige Werke der Literatur- und Musikgeschichte diente. Undine, Wasserwesen, Wasserfrau, geheimnisvoll und begehrenswert in ihrer Doppelnatur, hin- und hergerissen zwischen Jenseits und Menschenwelt, begibt sich auf eine verhängnisvolle Reise auf der Suche nach Liebe und Erlösung. Doch missverstanden von ihrem menschlichen Geliebten und seiner Umwelt erfüllt sich der Fluch ihres Schicksals.

Illustriert durch aufwendig gestaltete Klangcollagen für präpariertes Klavier und Elektronik von Steffen Wick und Simon Detel, führt die Erzählerin Jenny Ulbricht durch die fantastische Geschichte der tragischen Verbindung zwischen Mensch und Naturwesen. Undine-Texte anderer Dichter vom Mittelalter bis zur Moderne, bereichern hierbei den romantischen Erzählfaden Fouqués. So wie sich Undine immer auf einem Grenzweg zwischen Dies- und Jenseits befand, wird auch der Zuhörer zu einer Reise zwischen den Welten eingeladen, bei der die Grenzen verschwimmen.